Dienstag, 14. Januar 2014

Bastelsaal

Wenn ich groß bin, habe ich mal einen Bastelsaal. Da bin ich mir sicher.

Aktuell wohnen wir zu zweit in Küche, Arbeistzimmer, Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Dachterrasse. Für uns beide reicht das auch prima aus. Meine Bastel-, Näh- und Stricksachen allerdings haben keinen eigenen, festen Platz. Die Bastelsachen wohnen in einem Schrank im Arbeitszimmer, unter dem Schreibtisch steht ein Nähkasten und sind Schneidematten und Lineale einsortiert. Wolle und Stricknadeln sind im Bücherregal im Wohnzimmer versteckt. Alle Stoffe habe ich in zwei Kisten und einen großen Wäschekorb im Schlafzimmer gestopft und unter dem Bett sind zwei Körbe mit Wolle und Nähgarn in allen denkbaren Farben. Näh- und Overlockmaschine stehen auch im Schlafzimmer und im/unter dem Kleiderschrankregal gibt es eine Rollkiste mit Filzwolle und Zubehör.
Zum Nähen und Basteln schleppe ich immer alles was ich brauche auf den großen Esstisch im Wohnzimmer. Da liegt es dann in fröhlichem Chaos so lange, wie ich damit arbeite und öfter auch mal länger.

Mit neuen Materialien muss ich mich also zurückhalten und sollte eigentlich immer nur dann etwas kaufen, wenn ich es wirklich brauche. Ich muss euch nicht sagen, wie leicht mir das fällt ...
Und auch dann, wenn ich keinen neuen Kram kaufe, wachsen die Stoff- und Zubehörberge immer weiter.

Heute kam ein dickes Paket aus der Heimat.





Bis oben gefüllt mit Stoff, Wolle, Garn, Stricknadeln und zwei leckeren Überraschungen.


Alle Sachen stammen aus dem Nachlass der Schwiegeroma und auch wenn es komisch ist, in den Sachen zu wühlen und auszusuchen, was einem gefällt und was man nicht haben will, finde ich es schön, dass hier noch ganz neue Sachen daraus entstehen. 



Ein paar Pläne dafür habe ich auch schon. Aus dem blauen Nickistoff möchte ich einen Overall für das Baby einer lieben Kollegin nähen und eines der Wollknäule hat die Schwimu gewählt - sie möchte ein kleines Mützchen.

In den Haufen liegen übrigens auch zwei Netzgabeln, die wohl zum Stricken oder Häkeln genutzt werden können. Was und wie genau, weiß ich allerdings noch nicht. Sollte ich mich daran machen, gibt es hier sicherlich auch Ergebnisse zu sehen.

Kommentare:

  1. So geht es mir ja leider auch - und der feste Nähplatz wird wohla uch im neue Haus erst nach Ausbau des Dachbodens Realität *schnüffel-schnief* ... es gibt übrigens einen Faschingskostüm-sew-along, das wäre doch nun auch was für dich, oder?

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  2. Das mit dem "nur kaufen, was man wirklich braucht" fällt mir auch schwer.. nur eben bei anderen Produkten ;)
    Da sind aber schon sehr schöne Stoffe in der Kiste enthalten :)

    Liebste Grüße
    Kristin von www.rock-n-enjoy.blogspot.co.at

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