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Sonntag, 2. März 2014

Schlaf gut

Heute war ein spannender und richtig schöner Tag. Ziemlich kurzentschlossen fand die Kostümübergabe an den kleinen Hotzenplotz und seinen großen Bruder nun doch nicht auf dem Postweg sondern ganz persönlich statt. Getroffen haben wir uns dafür "auf halber Strecke" in Berlin.
Für die Neffenzwerge war es eine Überraschung und ihren Gesichtern nach zu urteilen, eine ziemlich gelungene.Der Hotzenplotzhut wurde sofort aufprobiert und wollte gar nicht wieder runter vom kleinen Jungenschopf.

Bewundert wurden alle Kostümteile und auch hier möchte ich den Rest meiner Basteleien nicht verschweigen. Dass so ein richtiger Hotzenplotz auch im Schlaf in der Rolle bleiben muss, habe ich hier ja schon einmal erwähnt. Rotgeringelt müsse dieses Nachtgewand sein und Schlafsocken gehörten ganz selbstverständlich dazu. Das habe ich aus den Angaben und der Modezeichnung gemacht:


Damit ganz klar ist, wessen Schlafanzug das ist, habe ich die Hotzenplotzzeichnung des Minineffen auf das Oberteil kopiert - wurde wiedererkannt!
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Der gesamte Schlafanzug sieht nun folgendermaßen aus:


Laut Aussage des Minineffen ist der Schlafanzug das Beste am ganzen Kostüm, weil keine anderes Kind so einen Schlafanzug hat und er nach Katja & Lieblingsmann riecht. Dank moderner Technik habe ich heute Abend auch schon Tragefotos gesehen und was soll ich sagen, am Kind sieht der Schlafanzug natürlich richtig prima aus.

Freitag, 28. Februar 2014

Catching up

Guck mal an, schon wieder sind über zwei Wochen ins Land gegangen, seit ich mich hier gemeldet habe. Wieder waren die Wochen voller Arbeit und voller Termine und Entscheidungen (die noch nicht alle bis zu Ende getroffen sind).

Jetzt aber habe ich mir eine Pause erlaubt um auszuschlafen und Energie zu tanken und um aufzuholen.

Die Faschingsparty im Kindergarten ist quasi nur noch um die Ecke und der Hotzenplotz fertiggestellt. Auch wenn ich die "Zielgerade" am 14.02. und offensichtlich auch den Finaletermin am 26.02. verpasst habe wandert das Kostüm noch schnell zu malamü, wo ich schon die vielen anderen Ideen und ihre Umsetzung bewundern konnte.


 
Der Hut hat nun seine lange Feder, die ich nachdem ich mir in Bastel- und Einrichtungsläden die Füße rundgelaufen habe im Kaufhaus in der Faschingsabteilung fand (duh!). Ursprünglich sah sie etwas puscheliger aus, also habe ich sie ein wenig mit der Schere bearbeitet und dann am Hut festgenäht. Ziemlich hotzenplotzig, oder?

Woran erkennt man den Hotzenplotz (außer an großer Nase und großem Hut)? Ja, genau, sieben Messer stecken in seinem Gürtel. Auch die habe ich genäht. Ein Beutel Filzreste aus dem Heimatpaket bot das perfekte Ausgangsmaterial.

  

Die Messer habe ich am Gürtel befestigt, damit sie nicht herausrutschen und verloren gehen.

Insgesamt sieht das Ensemble dann so aus:


Verpackt in einem großen Karton ist das Kostüm nun auf dem Weg zum Minineffen und hach, bin ich gespannt, ob es passt und gefällt.

Sonntag, 9. Februar 2014

Familienprojekt

Oben und unten ist der Hotzenplotz jetzt bekleidet. Hut und Socken sind fertig!
Nun muss ich "nur noch" ...

Die Entwicklung des Hutes wuchs übrigens mehr oder weniger zum Familienprojekt aus. Bewaffnet mit einem Wollfaden, der den Kopfumfang des Minineffens zeigt, wollte ich mich an die Schneiderei machen. Der Hut brauchte ja eine Krempe und einen Kegel, der aber nicht komplett spitz zuläuft, sondern sich oben wieder etwas verbreitert.Eine Krempe war schnell aufgezeichnet und zurechtgeschnitten. Zur Gestaltung des Mittelteils tauchten dann aber doch einige Fragen auf - Wie hoch muss der Hut sein? Setze ich den Kegel aus einem oder mehreren Stücken zusammen? Wie schneide ich zu, dass der zusammengesetzte Kegel einen geraden Boden hat? etc.



Nachdem ich mit meiner Logik nicht so recht weiterkam und mich der Lieblingsmann mit seinen Geometriekenntnissen nicht wirklich überzeugen konnte, musste der Mathematikervater ran. Lustigerweise wusste auch er nicht sofort eine Antwort auf die Fragen, meldete sich aber ca. 2 min nach unserem ersten Telefonat mit Formerln und Erläuterungen zum Thema Kreissegment. Ich habe fleißig mitgeschrieben und zunächst auch verstanden, was ich machen soll, die Näherei dann aber doch auf später verschoben.
Gestern Abend habe ich mich dann herangewagt. Alles hat wunderbar funktioniert und ineinander gepasst.




Mir gefällt das Ergebnis. Wirklich fast wie im Buch, even if I do say so myself.
Ich weiß, die große rote Feder fehlt noch. Dafür habe ich mir schon die Füße rundgelaufen und nichts gefunden!

Freitag, 31. Januar 2014

Weiter geht's

Ganz insgesamt ist Zeitmanagement nicht mein Freund, vieles erledige ich in Nachtaktionen und rede mir dabei ein, erst unter Druck wirklich kreativ sein zu können. Deadlinejunkie nennt meine Kollegin mich.
Besonders schlimm wird es dann, wenn ich noch nicht einmal Zeit zum Managen oder Verplempern habe. So auch die letzten zwei Wochen. Zwei dreitägige Dienstreisen, eine davon längs durch die Republik, und ein Haufen der sich im Büro stapelt, haben mich ziemlich geschlaucht. So ist es auch gleich still geworden in und um mein Kreativtagebuch.

Heute "muss" ich aber. Im Karnevals Sew-Along von malamü geht es in die nächste Runde und da möchte ich natürlich auch berichten.

Den Minineffen habe ich am letzten Wochenende gesehen und gesprochen (und selbstverständlich auch bespielt). Der Hotzenplotz-Kostümwunsch ist auch weiter aktuell.
Die Materialien sind gekauft, zusammengesucht und gewaschen und die passenden Schnitte ausgwählt.

Zu sehen die Ausgangsmaterialien für Hotzenplotz-Oberteil und Hose und den Hotzenplotz-Schlafanzug mit roten Ringeln (der lila Fleecestoff gehört aber zu einem anderen Projekt)


Heute konnte ich den Filz für den Räuberhut begutachten und als geeignet einordnen.


Die dieswöchige Dienstreise führte nach Berlin (was in mehrfacher Hinsicht toll war), wo ich in einem Second-Hand-Kaufhaus auch mögliche Hotzenplotzgürtel erbeuten konnte:


Den grauen finde ich ziemlich toll, weiß aber nicht, wie genau das Neffenkind auf Details achtet und ob er vielleicht lieber einen braunen Gürtel möchte. Die Entscheidung verschiebe ich auf später (und hole mir noch ein paar maßgebliche Meinungen ein).

Einen kleinen Echtfortschritt habe ich aber auch noch vorzuweisen. Die Schlafsocken, die selbstverständlich zum Räuberschlafanzug gehören und natürlich ebenfalls Streifen haben müssen, sind schon als soche zu erkennen.
Dem geschulten Blick entgeht dabei wohl nicht, dass eine der Socken rot ist und weiße Streifen hat, die andere dagegen weiß mit roten Ringeln. Hab ich mit Absicht so gemacht.